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Insektenhotels gewinnen mit großem Abstand - Neuer Beirat startet

Vom 1. bis 31. Mai 2019 lief die jüngste Projektabstimmungsrunde für die Mitglieder des Vereins (D)ein Euro für Hückeswagen e.V. Zur Wahl standen wie üblich drei Vorschläge:

 

  • Erstens die Anschaffung und Anbringung von zehn Insektenhotels,
  • zweitens die Restaurierung einer Minigolfbahn zur „(D)ein Euro für Hückeswagen-Bahn“ und
  • drittens die Verschönerung der freigewordenen Fläche am Eingang des Stadtparks.



Die zahlenden Mitglieder konnten unter Angabe ihrer Mitgliedsnummer per E-Mail abstimmen. Auch nutzten einige Mitglieder das Maifest der Werbegemeinschaft am 18. Mai, die jüngste Hauptversammlung oder den für diese Zwecke im glasüberdachten Foyer des GBS-Hauses am Etapler Platz neu installierten Briefkasten.

Das Votum der Mitglieder, deren Wahlbeteiligung in der Größenordnung der vorigen Abstimmungen lag, war eindeutig:

 

  • Genau 50 Prozent der gültigen Stimmen entfielen auf die Insektenhotels.
  • Die Minigolfbahn kam auf 26,74% und
  • 23,26% auf die Verschönerung einer freigewordenen Fläche am Eingang des Stadtparks.

 

Der Verein, so beschloss der Beirat in seiner Sitzung am gestrigen Mittwoch, 5. Mai 2019, wird mit der Umsetzung des Projektes unmittelbar beginnen. „Wir werden uns umgehend mit entsprechenden Anbietern derartiger ‚Bauwerke‘ in Verbindung setzen und uns auf die Suche nach geeigneten Stellen im Stadtgebiet machen“, verkündete der frisch ernannte Beiratsvorsitzende Frank Jeschke.

Bevor die Auswertung der Stimmen und die Feststellung des Ergebnisses erfolgte, wählte der Beirat turnusgemäß seine neue Führung. Frank Jeschke wurde einstimmig als neuer Vorsitzender des 13-köpfigen Gremiums gewählt.  

Erstmals gibt es mit Frank Henrich einen Stellvertreter. Erstmals im Beirat vertreten sind Lisa Henrich, sowie Christian und Jonathan Schütte. Mit an Bord ist auch wieder Bernd Müller, der zu den Gründungsmitgliedern des Verein zählt.

Der Beirat legte auch schon den Zeitraum der nächsten Abstimmungsrunde fest, derer es aufgrund des guten Kassenstandes möglicherweise noch zwei in diesem Jahr geben wird.

Die nächste Runde wird vom 1. bis 30. September -passend zum Altstadtfest- stattfinden, einen Monat zuvor wird der Beirat die  Projektvorschläge sichten und zur Auswahl stellen. Obwohl schon einige vorliegen, freut sich Verein auf neue Anregungen und Ideen.


Zufrieden zeigten sich die Mitglieder mit noch zwei laufenden Projekten: Die Kindertheaterreihe in Zusammenarbeit mit dem Kultur Haus Zach ist  gut angelaufen und verspricht auch für die kommenden Termine bis Anfang 2020 einen zufriedenstellenden Besuch.  Auch das Trimmgerät an der Wuppervorsperre ist bereits in die Schloss-Stadt angeliefert worden und steht kurz vor der Aufstellung.

1.Abstimmung 2019


Folgende Projekte stehen den Vereinsmitgliedern nun im Abstimmungszeitraum zwischen dem 01. Mai 2019 und dem31. Mai 2019 zur Auswahl:

Projekt 1

Anschaffung und Anbringung von 10 Insektenhotels – mittlerweile hat sich die Naturlandschaft durch den intensiven menschlichen Eingriff so sehr verändert, dass nur noch wenige natürliche Lebensräume für Insekten vorhanden sind. Das Artensterben und insbesondere das Insektensterben sind mittlerweile ein viel diskutierter Bereich im öffentlichen Leben. Allenthalben wird über Bepflanzung von Grünflächen mit Wildblumensamen nachgedacht und dies auch zum Glück bereits umgesetzt. Auch (D)ein Euro Für Hückeswagen e. V. möchte mit diesem Projektvorschlag seinen Beitrag hierzu leisten.    

Projekt 2

Restaurierung einer Minigolfbahn zur „(D)ein Euro für Hückeswagen“-Bahn– Von Seiten des Jugendzentrums wurde der Wunsch an den 1€-Verein herangetragen, eine der vorhandenen Minigolfbahnen im Brunsbachtal (die Anlage wird vom Jugendzentrum betrieben und instand gehalten) zu restaurieren. Die Firma Klingelnberg z. B. hat bereits eine der Bahnen restauriert und mit ihrem Logo versehen. Zudem wurde das Hindernis dieser Bahn von der Lehrwerkstatt der Fa. Klingelnberg selbst gestaltet. Hier böte es sich an, eine komplette Bahn zu gestalten und mit farblichen und spielerischen Elementen (Hindernissen) neu gestalten zu können und gleichzeitig die Bahn als Werbeträger für den Verein(D)ein Euro für Hückeswagen zu nutzen.    

Projekt 3

Verschönerung der freigewordenen Fläche am Eingang des Stadtparks –Durch den Abriss der ehemaligen Toilettenhäuschen am Eingang des Stadtparkes (Höhe Bushaltestelle Friedrichstraße) hat sich leider ein Schandfleck im Herzen Hückeswagens gebildet, welcher für Einreisende, die von der August-Lütgenau-Straße kommen, auch noch prominent sichtbar ist. Hier will der1-Euro-Verein (z. B. mittels eines Graffitis o. ä.) Abhilfe schaffen und die nun frei gewordene Wandfläche einladend und freundlich gestalten.  

Welches Projekt das siegreiche Projekt ist, wird der Verein kurzfristig nach Auszählung der eingegangenen Stimmen, also ca. Anfang Juni 2019, bekannt geben.

Die Abstimmung ist auf der Jahreshauptversammlung am 14.05.2019 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Bitte hierbei Name,Vorname und Miglieds-Nummer angeben.

 

 

Stadtspaziergang in Wiehagen

Erfolgreicher Stadtspaziergang in Wiehagen bringt neue Projektideen – Erste Reparatur am Spielplatz Brunnenweg bereits vorgenommen


Da der Verein „(D)ein Euro für Hückeswagen e. V.“ immer wieder auf der Suche nach neuen, förderungswürdigen Projekten in der Schloss-Stadt Hückeswagen ist, hatten sich Vorstand und Beirat im Jahr 2016 entschlossen, einen Stadtspaziergang in Hückeswagen mit dem Schwerpunkt um den Stadtpark zu veranstalten, um ggf. selbst neue Ideen einbringen zu können. Beim ersten Rundgang am 2. Oktober 2016 entstand so das Projekt „Graffiti Bürgerbad“, das dann von den Mitgliedern gewählt und am Ende mit einem großen Echo in den Medien und der Öffentlichkeit umgesetzt wurde.
Nun fand am 6. Oktober 2018, der zweite Rundgang statt. Ziel war dieses Mal Wiehagen.

Eine bunt gemischte Gruppe von knapp zehn Teilnehmern machte sich im 10 Uhr auf den Weg: Die Route führte mit Start Edeka-Markt vorbei an der Postagentur Wnuk, dem Katholisches Gemeindezentrum St. Katharina, der Gemeinschaftsgrundschule Wiehagen, dem Wiehagener Kreisel mit der GBS-Skulptur, dem Penny-Markt und dem Cafe KiWie zurück zum Ausgangspunkt. Unterwegs hielten die Mitglieder dann Ausschau nach hässlichen oder verbesserungswürdigen Ecken. Sehr hilfreich war auch die Teilnahme eines gehbehinderten Menschen, der auf einen Elektro-Rollstuhl angewiesen ist. So konnten Barrieren in Wiehagen ermittelt werden, deren Beseitigung auf Grund der Zuständigkeit durch die Stadt zwar nicht Gegenstand eines Vereinsprojektes sein kann, aber die Grundlage für entsprechende Hinweise an die Stadt sein könnte.

Das positive Fazit vorweg: Der Gruppe bot sich ein insgesamt gepflegtes Erscheinungsbild in Wiehagen, was nicht nur den Eigentümern, sondern wohl auch der GBS zu verdanken ist. Im krassen Gegensatz dazu stand das Areal zwischen Edeka, Postagentur und dem Graf-Arnold-Platz: Ausgerechnet im kommunikativen Herzstück von Wiehagen nagt an Straßen, Plätzen und Einrichtungen (z.B. Haltestellen oder Stromkästen) der Zahn der Zeit. Dort waren auch vermehrt Schmierereien zu beobachten.


Insgesamt konnte das Team des Stadtrundgangs zwölf verbesserungswürdige Stellen herausarbeiten und bekam zudem von einer Passantin einen weiteren konkreten Vorschlag, der allerdings nicht Wiehagen betraf und darüber hinaus einen allgemeinen nützlichen Hinweis. Die Gruppe scheute sich auch nicht, Menschen aktiv anzusprechen und das Gespräch zu suchen. Nun steht die Auswertung erst am Anfang und erfolgte noch ohne Beteiligung der Gremien, aber eine erste grobe Einschätzung ergab, dass sich aus diesen zwölf Punkten möglicherweise vier bis sechs Projektvorschläge entwickeln könnten

 


Als Beispiele seien genannt:

  • Trafo-Häuschen gegenüber dem Edeka-Mark: Das Häuschen ist mit Schmierereien versehen, möglich wäre hier die Verschönerung durch einen Künstler ähnlich der Aktion am Bürgerbad (aber im kleineren Maßstab).

  • Stadtteilfest für Wiehagen: Als Inspiration diente die Wiese vor der Sparkasse, die in der Vergangenheit oftmals als Veranstaltungsfläche diente, beispielsweise bis vor wenigen Jahren für „Wiehagen in Action“ Die Idee: Eine Art Stadtteilfest für Wiehagen unter Beteiligung der in Wiehagen ansässigen Vereine und Organisationen. Ziel könnte sein, so ein Fest anzustoßen, dass ggf. von Wiehagenern für Wiehagen regelmäßig wiederholt wird.

  • Blumenstraße: 30 km/h: Eine Idee unter dem Eindruck des Spaziergangs und im Nachgang ist es, die massiven und mehrmaligen Beschwerden zum Thema „Tempo 30 Blumenstraße“ aufzugreifen. So wäre das Aufstellen eines Geschwindigkeitsanzeigers mit Smiley denkbar, die den Autofahrern einen entsprechenden Hinweis über ihr Fahrverhalten gibt.

  • Bank-Projekt Wiehagen: Auch in Wiehagen sind weitere Ruhebänke notwendig. Zum einen sind auf einem Spielplatz an der Gutenbergstraße zwei Bänke defekt. Der ansonsten stabile Kunststoffüberzug wird brüchig und ist schon an einigen Stellen aufgesplittert. Weiterhin kam der Vorschlag (und im Vorfeld auch schon eine Klage von einer Seniorin), dass auf dem Weg aus der Stadt nach Wiehagen hoch keine einzige Ruhebank besteht, wo man sich einmal ausruhen kann. Weitere Vorschläge in diesem Zusammenhang waren ein Wasserspender und weitere Mülleimer.

  • Projekt Historische Stromkästen: In Wiehagen (aber auch natürlich andernorts) gibt es die beschmierten Stromkästen. Die Idee: Beklebung mit historischen Fotos, die die Situation aus demselben Blickwinkel früher zeigt. Dieses Projekt hätte zwei Absichten zur Grundlage: Eine Identitätsstiftung für Wiehagen und das Vorbeugen gegen ein Beschmieren.

Eine konkrete Behebung eines Missstandes hat der Stadtspaziergang auch schon gebracht: An der hölzernen Sandkastenumfassung auf einem Spielplatz am Brunnenweg nahm der Bauhof bereits am Montag, den 8. Oktober und nur wenige Stunden nach einem telefonischen Hinweis eine Reparatur vor. Herausragende Eisennägel in morschen Brettern konnten so entfernt werden. Die Stadt prüft nun, ob ggf. ganze Bretter ausgetauscht werden müssen.

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